Termine zu den Themen Liebe - Sexualität - Partnerschaft

Selbstliebe

 

LIEBE - SEXUALITÄT - PARTNERSCHAFT: 

Ein interaktiver Vortrag

am 03.11.2016 an der Universität in Saarbrücken

Ich möchte dich/Sie ganz herzlich einladen, Themen wie Sinnlichkeit, Liebe, Sexualität und Partnerschaft in angenehmer Atmosphäre gemeinsam zu betrachten. Hierbei ist es egal, ob du gerade Single bist oder dich in einer Beziehung befindest.

Oftmals werfen diese Themen Fragen auf, und es fehlt der passende Ansprechpartner. Ich beginne an diesem Abend zunächst mit einem Vortrag. Anschließend können wir in eine Gesprächsrunde in geschütztem Rahmen übergehen. Du entscheidest selbst, ob du aktiv an der Diskussion über "das Auf und Ab" in der Gefühlswelt teilnehmen möchtest, oder ob sich einfach nur „Zuhören" gerade besser anfühlt. Ich freue mich auf Begegnungen mit neugierigen Menschen.

An diesem Abend möchte den Fokus auf folgende konkreten Themen aus dem Bereich - Liebe - Sexualität - Partnerschaft - legen. 

  • Weibliche Sexualität

  • Fremdgehen/ Affäre/ Seitensprung

  

Weibliche Sexualität….

 ….wird manchmal nicht gelebt.

Es gibt Lebensphasen, wo Sexualität nicht gelebt wird, zum Beispiel, wenn einen die Anforderungen des Alltags überrollen. Und dann ist der Tag fast zu Ende und man fühlt sich zu allem zu müde.

Manchmal kommt es auch vor, dass Sexualität überhaupt nicht gelebt wird. Zum Beispiel, weil Erfahrungen in der Kindheit so tiefe Wunden geschlagen haben, dass man das Thema am liebsten ausklammert, um weitere Schmerzen zu verhindern.

Oder weil man schlichtweg keinen Zugang zu der eigenen Sexualität hat. Vielleicht war in der Beziehung der Eltern kein Platz für erfüllende Sexualität, da der Alltag zu sehr mit anderen Anforderungen ausgefüllt war. Oder vielleicht hatten die Eltern auch Schwierigkeiten, eine erfüllte Sexualität miteinander zu finden. Na ja, und wie das eben so ist mit Kindern…sie sind sehr feinfühlig und spüren, wie die Eltern sich fühlen. Sie spüren, ob die Eltern sich wohlfühlen. Sie spüren, ob sie sich lieben. Sie spüren, ob sie miteinander ein schönes Sexualleben haben, auch wenn sie den Akt selbst nicht sehen. Doch sie nehmen wahr, ob und wie die Eltern sich bei der Begrüßung begegnen. Ist es eine liebevolle Umarmung? Oder ein Kuss? Ein freundliches Hallo?

Ein einfacher Kuss kann liebevoll-sinnlich sein. Oder angenervt, und er kann zeigen, dass man schon lange keine Lust mehr auf dieses Ritual der Begrüßung hat und viel lieber einen anderen oder eine andere in dieser Art begrüßen würde.

 Im Sommer 2015 habe ich selbst zum wiederholten Male an einem Seminar bei Madeleine Stukki zum Thema „Weibliche Sexualität“ teilgenommen.

Erneut waren die Beweggründe der Teilnehmerinnen völlig unterschiedlich und begründet in verschiedenartigsten Problemstellungen. Grenzerfahrungen durch Erlebnisse von Misshandlungen in der Kindheit wollten ebenso bereinigt werden wie Blockaden, sich nicht öffnen oder fallen lassen zu können. Es war zudem auch sehr interessant zu sehen, dass die Frauen, unabhängig vom aktuellen Beziehungsstand, die nächsten Schritte auf ihrem Weg im Rahmen des Seminars finden konnten. Interessant für mich war auch, dass ich nicht die einzige bin, die zum wiederholten Male gekommen war. Für mich bedeutet das Wiederholen ein Weg des Manifestierens der neuen Strukturen.

Der Gedanke des Seminars:

Es ermöglicht uns, Konditionierungen und Glaubensmuster, die wir durch unsere Kultur und unser Umfeld in unserer Kindheit angenommen haben, anzuschauen und, was uns nicht nützlich ist, möglichst zu verändern oder gar abzulegen, was letztendlich ein Weg in die Freiheit darstellt. Mit Konditionierungen in der Kindheit sind z.B. das Unterdrücken von Gefühlen gemeint, welches unser Umfeld uns vorlebt und was erst einmal - oberflächlich betrachtet - zu unserem Schutz dient, denn so sind wir in der Lage, uns in unserer Gemeinschaft zurechtzufinden. Wir lernen Gefühle wie Wut, Angst, Schuld und Scham zu unterdrücken. Dadurch werden wir von unserer kulturellen Gesellschaft angenommen.

Doch diese Gefühle sind ein Teil von uns und dienen unserem Schutz. Wenn wir sie beständig unterdrücken, können sie sich womöglich in unserem Körper als Krankheit manifestieren.

Die Inhalte des Seminars möchten uns dabei unterstützen, uns unserer unterdrückten Gefühle bewusst zu werden, sie anzuschauen, sie zuzulassen und einen Weg zu finden, sie zu leben und weiterhin in unserer Gesellschaft akzeptiert zu werden und integriert zu bleiben. Dies ist letztendlich der Zugang zur selbstbestimmten Freiheit, die Freiheit, „Nein“ zu sagen, wenn es sich in uns so anfühlt, und nicht aus Höflichkeit „Ja“ zu sagen.

Gerade Menschen, die als Kind missbraucht worden sind, fällt das „Nein“ besonders schwer, da ihre körperlichen Schmerz-Grenzen schon so früh sehr heftig durchbrochen wurden. In meinem Vortrag möchte ich eine Übung beschreiben, die darauf abzielt, „eigene Grenzen zu erspüren und zu wahren“. Die Idee dabei ist, dass wir nicht leben, um es Anderen recht zu machen, sondern einzig und allein, um der inneren Stimme des Herzens zu folgen.

 

Fremdgehen / Affäre / Betrug

 

Warum passiert das?

Ist das jetzt das Ende der Beziehung?

Oder könnte der Seitensprung eine Chance darstellen?

Ein Seitensprung muss nicht das Ende einer Partnerschaft sein. Dadurch entstehen üblicherweise Verunsicherung, Zweifel, ob ein gemeinsamer Weg noch möglich sein wird, vielleicht Vorwürfe von dem „betrogenen“ Partner.

Wir lernen sehr viel in der Schule, doch niemand erklärt uns, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen können. Situationen, die Gefühle wie Eifersucht, Verlustangst oder was auch immer in uns auslösen, können uns regelrecht panisch werden lassen. Und wir glauben dann, unsere Beziehung hätte versagt.

Doch es kann eine Chance sein und in der Partnerschaft für neue Tiefe und Lebendigkeit sorgen. Und womöglich zu einem ehrlicherem Umgang miteinander führen. Dadurch können die Bedürfnisse des einzelnen womöglich zukünftig angeschaut werden und vielleicht auch erfüllt werden. Denn was ist, wenn einer der beiden oft Sexualität leben möchte und der andere Partner nur selten? Oder einer sogar nie? Eine schwierige Situation.

Welche Wege gibt es hier, mit unseren Gefühlen liebevoll umzugehen? Welche Möglichkeiten hat ein Paar in einer solchen Situation?

Ich freue mich auf Sie/euch an diesem Abend in Saarbrücken. 

Interview mit Christopher Gottwald

Liebe- altes Ehepaar

 

Christopher Gottwald (Photo links) gibt in Berlin Vorträge, Workshops, Gesprächsrunden und Beratungen zum Thema Polyamorie. Er begleitet Menschen mit Beratung und Körperarbeit zu einer bewussten und genussvollen Sexualität. Da vielleicht seine Arbeit oder das Thema Polyamorie für den ein oder anderen interessant sein könnte, habe ich Christopher um ein Interview gebeten.

 

Katja: Christopher, kannst Du in ein paar Sätzen erzählen, welche Arbeit Du machst? 

Christopher: Das ist nicht ganz leicht. Angefangen hat es damit, dass ich mit meinen Vorträgen die Idee der Polyamorie in die Welt tragen wollte, damit die Menschen wissen, dass es möglich ist, mit mehreren Menschen Liebesbeziehungen zu führen und dabei offen und ehrlich zu sein. Für mich war es eine große Erleichterung, als ich mitbekommen habe, dass auch andere so leben.

Inzwischen geht es mir vor allem um den Aspekt der Transparenz, also meinem Gegenüber mitzuteilen, was gerade in mir vorgeht, seien es nun Gefühle, Gedanken oder auch Gelüste. Das führt uns in Verbundenheit, wenn die andere Person mich nicht dafür verurteilt, sondern mich ganz so annimmt wie ich bin. Oft schweigen wir lieber, aus Angst bewertet zu werden oder wir bewerten, um einen Schmerz nicht zuzulassen.

Gerade, wenn es um Sexualität geht, fällt es uns in dieser Gesellschaft schwer, ehrlich zu sein und Impulse und Grenzen klar zu zeigen. Viel lieber gehen wir solchen Begegnungen aus dem Weg, weil wir davon ausgehen, dass es dann kompliziert wird. Oder weil wir Angst haben, als geiler Bock oder Schlampe zu gelten. Wenn wir aber doch auf die andere Person zugehen, zeigen wir das selten direkt, sondern "verführen" lieber oder "schleppen ab" - Wörter, die ausdrücken, dass wir nicht offen mit unseren Wünschen umgehen. Auf der anderen Seite steht die Angst vor Übergriff, Missbrauch und Vergewaltigung. 

In meinen Workshops üben wir, über unsere Gefühle zu diesem Thema zu sprechen und unsere Bewertungen fallen zu lassen. Wir begeben uns in einen Körperkontakt, indem wir genau hinspüren, was uns gerade gut tut und was wir nicht mögen. Wir versuchen herauszufinden, was passiert, wenn ich nicht pauschal sage, dass ich niemanden außer meine*n Partner*in berühre, sondern im Moment zu entscheiden, wie sich was anfühlt und wie ich dies im sicheren Rahmen meinem Gegenüber mitteile.

 

Katja: Was ist das Ziel deiner Arbeit?

Christopher: Alles, was ich mache, hat als Grundlage die Frage, wie Verbundenheit zwischen uns Menschen entstehen kann. Verbundenheit ist für mich dasselbe wie Liebe: Ich darf so sein wie ich bin, und du darfst so sein wie du bist und beide zeigen wir, was in uns vorgeht.

So entstehen Begegnungen zwischen Menschen, bei denen alles sein darf, mit Respekt und ohne Bewertungen. Ich möchte die Menschen ermutigen, Liebesbeziehungen und Sexualität so zu leben, wie sie es sich wünschen. Und dabei gleichzeitig sehen und spüren, was es in den anderen auslöst.

 

Katja: Ich war, nachdem ich Deine Homepage angeschaut hatte, sehr neugierig, und bin dir dankbar für unser nettes Telefonat und dein Interview, welches ich gerne auf meiner Homepage veröffentliche, da ich ja auch Menschen berate, die in ihrer momentanen Situation bezüglich Liebe, Sexualität und Partnerschaft unzufrieden sind und nach Alternativen suchen. Insofern ist dein Weg vielleicht für den ein oder anderen interessant. 

Welche Menschen kommen zu Dir und Deinen Events? Warum kommen sie zu Dir? Was erwarten sie? 

Christopher: Die Menschen, die zu mir kommen, haben eine große Altersspanne (bisher war die jüngste 18 und die Älteste 73), sie kommen aus allen Bildungs- und Berufsschichten, manche leben seit 30 Jahren polyamor, andere möchten sich die Idee nur mal "ansehen". Gemeinsam haben sie, dass sie neugierig sind, dass sie das Gewohnte nicht einfach hinnehmen wollen und dass sie sich selbst besser kennenlernen wollen. Sie wollen zwischenmenschliche Erlebnisse haben und über Dinge sprechen, über die sonst eher nicht geredet wird.

 

Katja: Du sagst, Du lebst polyamor. Hattest Du auch monogame Phasen?

Christopher: Ich habe nicht gewusst, dass es auch anders möglich ist, bis ich 19 war. Ich war ziemlich unzufrieden mit diesem Spielchen, ob ich nun eine Freundin abbekomme, und wenn ich dann eine habe, wie ich sie am besten festhalte. Und wenn sie dann einen anderen "interessanteren" Typen gefunden hat, war plötzlich Schluss. Dann habe ich beschlossen, es anders zu machen. Ich fand, dass es nicht nötig ist, meiner Freundin zu verbieten, andere Geliebte zu haben, und ich wollte auch meine Freiheit haben. Allerdings habe ich über 10 Jahre niemanden dafür gefunden. Die Leute fanden meine Ansichten interessant, aber niemand konnte sich das als reale Option vorstellen. Ich hatte in dieser Zeit trotzdem Liebesbeziehungen, notgedrungen monogam, aber wirklich glücklich war ich dabei nicht, wenn z.B. eine Frau zu mir gesagt hat: "Wenn du mich betrügst, dann ist Schluss." Das zerstört jedes Vertrauen - wie soll ich da noch ehrlich sein?

 

Katja: Was hat dich bewegt, polyamor zu leben?

Christopher: Dann habe ich eine Frau getroffen, die mit mir das Experiment wagen wollte, mit dem Zusatz, dass wir ehrlich zueinander sein sollten. 12 Jahre haben wir daran geforscht, haben zusammen gewohnt, ihre beiden Kinder zusammen begleitet, haben viele lange (Zwie-)Gespräche geführt, sind durch tiefe Täler und über hohe Berge gewandert und sind bei uns selbst gelandet. Das ist das Entscheidende: am Ende kommst du immer wieder zu dir selbst!

 

Katja: Ich danke dir für dein Interview. 

 

 

Christopher Gottwald ist auch gelegentlich in Saarbrücken unterwegs. Aktuelle Termine finden Sie/ ihr auf seiner Homepage

 

Gefühlswelten

Gefühlswelten

Lässt sich nur das körperliche oder auch das SEELISCHE WOHLBEFINDEN durch Umstellung auf gesündere Ernährung positiv beeinflussen? Ein gesunder Körper schafft meist zugleich ein wohliges Heim für unsere Seele. Stecken wir voller Tatendrang , stellt unser Körper für die Gedanken des Geistes ein wertvolles Werkzeug dar, seine Ideen und Pläne in die Realität umzusetzen. So können Körper, Geist und Gefühle wundervoll in Einklang gebracht werden.

Doch leider sind in der Kindheit auch auf psychischer Ebene unnatürliche Prägungen,  die uns oftmals unser ganzes Leben lang innewohnen, entstanden. Man kann sie leider nicht so einfach abschütteln. Es ist ein mühsamer Weg, Unebenheiten in der PSYCHE zu verändern. Es erfordert größte Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst.

Unnatürliche Prägungen sind zum Beispiel das Unterdrücken von in unserer Kultur als negativ bewerteten Gefühlen wie z.B. WUT oder ANGST.

Unterdrückte Gefühle können sich im Körper als psycho-somatische Erkrankung manifestieren, z.B. schlägt sich Wut, die dauerhaft unterdrückt wird, leicht auf der Leber nieder. In solchen Aussagen wie "Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen." oder "Meine Galle läuft über." spiegelt sich der Zusammenhang zwischen der GEFÜHLSWELT und den Organen wieder.

Gefühle kommen und gehen und sie wollen beachtet werden. Wenn unangenehme Gefühle weg geschoben werden oder durch Arbeiten, Fernsehen, usw. verdrängt werden, treten sie immer wieder in unser Leben, solange bis wir ihnen Zeit und Raum widmen und sie achtsam anschauen. Wenn wir unseren Gefühlen hingegen kein Gehör schenken, können sie unseren Körper verändern.

Lebenszyklen

Eberhard Bärr bringt hierzu einen schönen Vergleich. Er schlägt vor, Gefühle wie Gäste zu betrachten. Gäste kommen und Gäste gehen, was bedeutet, dass das momentan unangenehme Gefühl über kurz oder lang auch wieder verschwinden wird. Anfänglich vielleicht für eine Stunde, irgendwann für längere Zeit. Dann öffnet es Raum für positive Gefühle. Das Leben verläuft in Zyklen, ANGST wird von VERTRAUEN und ZUVERSICHT, TRAUER von FREUDE abgelöst. Mit diesem Bewusstsein, Gefühle wie Gäste zu betrachten, lassen sich unangenehme Gefühle meist leichter ertragen.

Liebe

Liebe- altes Ehepaar

Für die meisten Menschen ist die LIEBE das wundervollste Gefühl von allen. "Ich liebe dich" auszusprechen hat magische Wirkung auf unsere Umgebung. Die LIEBE spielt in unzähligen Liedern, Gedichten und Geschichten das Hauptthema. Charlie Chaplin beschreibt in dem Gedicht "Als ich mich selbst zu LIEBEN begann..." die LIEBE zu sich selbst.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das 'GESUNDEN EGOISMUS',
aber heute weiß ich, das ist 'SELBSTLIEBE'.

SELBSTLIEBE bedeutet, seine eigene Großartigkeit zu schätzen und zu bewahren und seinem wahren Wesen treu zu bleiben.

 

Selbstliebe

 

 

... Zitat von Oscar Wilde:

 

Sich selbst zu lieben, ist der Anfang einer lebenslangen Leidenschaft.

Selbstliebe

GEFÜHLE von Scham und Schuld hindern uns daran, in ein ganz besonders INTENSIVES Gefühl frei und unbefangen eintauchen zu können, unsere SEXUALITÄT.

Solch beklemmende Gefühle wie Schuld und Scham entstehen in den ersten Lebensjahren und prägen unser Verhalten. Wir entwickeln Routinen und Standardlösungen für einen Großteil unserer Lebenssituationen, die durch die Prägungen in der Kindheit  beeinflusst werden. Wenn wir im Innern das Gefühl haben, dass unsere nach außen gelebten Routinelösungen nicht mit unserem Unterbewusstsein im Einklang sind, dann möchte uns unser Körper etwas mitteilen. Innere Stimmen kommunizieren mit uns und fordern uns heraus. Sie stören unseren “Standard”- Alltag, stören unseren inneren Frieden. Wenn wir uns dessen bewusst werden, und diese inneren Stimmen als Teil von uns, als unseren Schatten, annehmen, können wir aktiv werden und etwas verändern.

Das Ziel dabei ist es, das Innen und das Außen, das Unterbewusstsein und das Bewusstsein, in harmonischen Einklang zu bringen. Unsere Sexualität ist dabei ein zentrales Thema, welches uns zu unseren Wurzeln bringt. Für die Natur ist die Sexualität deshalb zentral, weil es ohne sie kein neues Leben gäbe.

Bei Tieren, die unsere menschlichen Prägungen in den ersten Jahren der Kindheit nicht durchlebt haben, kann man sehr anschaulich beobachten, wie wichtig das Thema Sexualität für sie wird, wenn ihr Körper bereit ist für die Fortpflanzung. Dann werden andere Themen wie Nahrungssuche, Nestbau usw., die für das Überleben ebenso wichtig sind, komplett in den Hintergrund verschoben. Das Entstehen neuen Lebens und damit das Überleben der Art - und nicht das Überleben des Individuums - ist für die Natur essentiell.

Wenn wir uns dieser Regeln bewusst werden, können wir verstehen, warum gelegentlich Menschen Kinder bekommen, die den Lebensweg des Elterndaseins in dieser Lebensphase auf Verstandesebene nicht geplant haben. Wir können verstehen, warum wir manchmal sexuelle Handlungen vornehmen, die wir zuvor an anderen verurteilt haben. Es gibt Menschen, die ihre langjährige Beziehung, Haus und Hof, ihre Stellung im Beruf usw. für eine neue sexuelle Erfahrung opfern. In solchen Situationen wird das durch unsere Prägung zurückgedrängte Unterbewusstsein mächtig - übermächtig - und siegt über unser Bewusstsein. Das gleiche kann auch bei anderen unterdrückten Gefühlen geschehen, z.B. wenn beständig unterdrückte Wut sich in handgreiflicher Aggression manifestiert.

Wenn wir in kleinen Schritten, die wir gut verarbeiten können, unser Inneres, unseren Schatten anschauen, dann gelangen wir zu unseren Wurzeln und können nach und nach uns selbst besser kennenlernen, uns verstehen und verzeihen. Ein harmonischer Einklang zwischen innen und außen entsteht.

Selbstliebe

 

...Anregung des Buddhisten Thich Nhat Hanh:

"Deine nicht akzeptierten Verhaltensmuster, deine Schattenseiten liebevoll umarmen wie eine Mutter ihr weinendes Kind - in dem Moment beginnst du, sie zu wandeln."

 

 

3-TAGE-INTENSIV-WORKSHOP ZU DEN THEMEN: SEXUALITÄT, SINNLICHKEIT, LIEBE

Liebe Sexualität

-ein männerfreies Wochenende nur für Frauen-

Das Seminar zum Thema Sexualität beinhaltet sowohl Vorträge als auch Workshops, Meditation, Tanz, Ausgelassenheit, Freude, Sinnlichkeit, Offenheit, Miteinander-Sein.

Die Workshops zielen darauf ab, Scham- und Schuldgefühle, die oftmals unser Sexualleben begleiten, abzubauen oder sogar aufzulösen. Lasst Euch verzaubern von einem Wochenende voller aufregender Erlebnisse in geborgener Atmosphäre und vertrauensvollem Umgang miteinander.

Zudem stellen wir Euch über das gesamte Wochenende hochwertige Zubereitungen aus Lebensmitteln bereit, die aus rein biologischem Anbau stammen, oder wir bereiten gemeinsam zu. Im Vorfeld des Seminars stimmen wir uns hierzu individuell mit Euch ab, ob Ihr eine vegetarische, eine vegane oder eine rohköstliche Verpflegung bevorzugt. Da es sich um eine kleine, gemütliche Frauenrunde handelt, können wir alle Varianten anbieten. Wer sich für den Grünen Smoothie interessiert, kann ihn hier genießen. Fragen über gesundheitsbewusste Ernährung bzw. deren Zubereitung sind zwischendurch gerne willkommen.

Freitag, 22.April 2016, 18:00 Uhr bis Sonntag, 24.April 2016, 15:00 Uhr

Freitag ab 18:00 Uhr Ankommen, ca. 18:30 gemeinsames Abendessen

Ort: bei Waldfischbach-Burgalben

Investition: 390 Euro

10 % Frühbucherrabatt bis 31.März 2016

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Frauen begrenzt.

Wir freuen uns auf Euch.

Hildegard Eisenla und Katja Friedrich

Selbstliebe

 

...ein Zitat von George Clooney:

Mein Vater gab mir den besten Rat meines Lebens. Er sagte:

" Was du auch tust, auf keinen Fall darfst du mit fünfundsechzig aufwachen und darüber nachdenken, was du versäumt hast."

 

 

Liebe - Sinnlichkeit - Sexualität - Partnerschaft

Liebe

- ein Vortrag für Frauen - Termin folgt

Unsere Kultur hat um das Thema Sexualität ein dichtes Netzwerk von Scham- und Schuldgefühlen gewebt. Daher haben Frauen oftmals Hemmungen, ihre Sexualität zu leben.

Wenn wir uns zurück zu den Anfängen begeben, wo junge Mädchen spielerisch ihre Genitalien erforschen, so wird dieses natürliche Verhalten oftmals im privaten Umfeld mit erzieherischen Maßnahmen unterdrückt. Zarte sexuelle Experimente , die in einem Zustand der Unschuld und Neugier beginnen, werden in den Hintergrund gedrängt oder gänzlich aufgegeben. Diese negative Empfindungen in jüngster Kindheit prägen sich derart stark in unser Unterbewusstsein ein, dass sie oftmals mit zunehmendem Alter in dominanter Art und Weise der freien sexuellen Entwicklung entgegen wirken.

Von Woody Allen stammen folgende Zitate:  "Der Mensch besteht aus zwei Teilen - seinem Gehirn und seinem Körper. Aber der Körper hat mehr Spaß."  und "Onanie ist Sex mit einem, den man wirklich liebt."

Masturbation gehört meist für Männer zum alltäglichen Leben. Sie geben sich die innere Erlaubnis, ihren Körper und die Freuden, die er ihnen bietet, zu genießen. Frauen hingegen geben sich dem Fest der Selbstliebe eher selten hin. Wenn überhaupt, dann nur, wenn neben dem Arbeiten, Hausaufgaben betreuen, Bügeln, ..., noch Zeit dafür bleibt.

Ebenso wie in der zuvor beschriebenen Sexualität mit sich selbst können in der Partnerschaft  Hürden auf dem Weg zu erfüllter Sinnlichkeit auftreten.

Es gibt trotz moderner Rollenverteilung immer noch viele Frauen, die es als ihre Aufgabe ansehen, dem Partner zuliebe "mitzumachen". Teilweise spielen sie ihm einen Orgasmus vor und geben ihm dadurch das Gefühl, eine gute Liebhaberin zu sein.

Für den Mann gibt es nichts Schöneres als eine Frau, die weiß, was sie will, weiß, wie sie berührt werden möchte, damit sie sexuelle Befriedigung erlangt. Ein Mann hat es schwer, mit einem Frauenkörper umzugehen, da er ja nur die Empfindungen eines männlichen Körpers kennt.

Männer brauchen klare Zeichen, welche Art der Berührungen Lustempfindungen auslösen.

Auf diese Art wird das Liebesspiel zu einem gemeinsamen, das Leben bereichernden und Energie bringenden Erlebnis.

Themen des Vortrags:

  • Wie beeinflusst Sexualität unser Leben?
  • Wie kann ich meine sexuelle Identität entdecken und entwickeln?
  • Kann ich lernen, Orgasmen zu bekommen?
  • Kann ein trainierter Beckenboden meine Empfindsamkeit für sexuelle Erlebnisse verbessern?
  • Stärken regelmäßige sexuelle Erlebnisse meinen Beckenboden, meinen Urogenitaltrakt und bieten mir Schutz vor Erkrankungen?
  • Sexualität in langjährigen Beziehungen
  • Wechseljahre: Liebe und Sexualität in Zeiten der Veränderung
  • Empfindsamkeit der Klitoris: Was einer Frau gefällt, empfindet eine andere möglicherweise als unangenehm. Wie kommt das?
Selbstliebe

 

 

...Zitat von Charlie Chaplin :

 

Die Jugend wäre eine schönere Zeit, wenn sie erst später im Leben käme.

Beratung für Frauen und Paare

Gefühlswelten

Sinnliche Berührungen sind für uns ein Lebenselixier. Doch leider schreibt unser Alltag oft ein anderes Drehbuch, wodurch Sexualität in den Hintergrund rückt oder mitunter zu Konfliktsituationen führt. Zu dieser Problematik und zu den speziellen Themen

• Sexualität

• Orgasmusschwierigkeiten

• mehr Sinnlichkeit in der Partnerschaft

• Kommunikation in der Partnerschaft

• Sexualität in Phasen der Änderung, z.B. den Wechseljahren

berate ich Frauen und Männer in individuell auf die entsprechende Problemsituation abgestimmten Einzelgesprächen.

Sie können mich sehr gerne auch telefonisch kontaktieren und hierbei spüren, ob wir beide im Gespräch miteinander harmonieren. In der Beschreibung Ihrer inneren Gefühlswelt und der Erkenntnis, was sich momentan, so wie es ist, für Sie nicht stimmig anfühlt, werden wir gemeinsam einen Weg zu mehr Sinnlichkeit, Zufriedenheit sowohl auf sexueller als auch auf mentaler Ebene erarbeiten. Der Fokus liegt dabei nicht darin, das Vergangene oder Unstimmige beständig zu analysieren, sondern darauf, in kleinen Schritten einen etwas anderen Weg zu finden, der für alle Beteiligten einen Gewinn darstellt.